Guerilla Stricken

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Knitta. Eine Urban Guerilla Aktion auf die sanfte Tour.

Warming the world. One car antenna at a time.

Die Ladies (unter anderem “P-Knitty” und “SonOfaStitch”) stricken kleine Pullover für Autoantennen und Laternenpfosten, die nach der Fertigstellung heimlich angezogen werden. So lieb, dass kann kein Mensch denen übel nehmen…

Jedes Stück bekommt eine Etikette die auf eine Myspace Seite weist, wo die immerhin schon über 2.500 Freunde haben. Und die Ladies sind nicht nur Frauen:

Today, Knitta is a group of more than 10 ladies of all ages, races, nationalities, religions, sexual orientation… and gender.

“Knitting Blogs” gibt es sowieso schon jede Menge.

Souvenirs vs. Realität

Ein lustiges Fotoprojekt von Michael Hughes. Sehenswert!

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Schafe lieben den Peugeot 206 HDi…

…und Menschen lieben Tiere mit Eigenleben und Charakter. Vor allem wenn diese auch noch sprechen oder singen können. Wie der Trailer von Happy Feet erneut beweist.

Animation vs. Animator

Das kann passieren, wenn das zu animierende Objekt einfach die Schnauze voll hat.

via viralvideochart

When I Grow Up…

Ein Pflicht-YouTube-Post. via Pistole.

Förmliche Ansprache in E-Mails

Das Dienstleisterportal Marketing-BÖRSE hat in einer Umfrage herausgefunden, dass sich der Ton in geschäftlichen E-Mails wieder ändert. Zu Gunsten der Etikette. Hier kann man den ganzen Artikel nachlesen.

Ich persönlich finde das ja schade.

Höflich muss sein, aber meiner Ansicht nach darf es ruhig etwas persönlicher als “Sehr geehrter Herr Macaroni” sein. Das gilt im übrigen nicht nur für E-Mails sondern auch für Websites. Während sich deutsche Seiten da oft etwas steif und holprig, im schlimmsten Fall auch anbiedernd (grad wenn es um die hippe Jugend geht, welcher es dann verständlicherweise unverzüglich schlecht wird) ausdrücken, sind Seiten wie z.B Threadless da wesentlich weiter. Woran liegt das? Nur an den Möglichkeiten der Sprache? Am Selbstbewußtsein? Am kulturellen Hintergrund?

Wer weiß es? Wer weiß es?

Spore

a spore creature

Von Will Wright, der Sims Erfinder, kommt jetzt Spore. Spieler können das Schicksal ihren selbstgebastelten Kreaturen verfolgen, von Einzeller bis zur Raumfahrt. Sieht schon mal lustig aus.

Ein sehr nette Flashintro gibt’s übrigens auch.

Bisley. Perfectly organised.

Bisley Kampagne

Aus der “Hall of Fame” von Kolle Rebbe. Gefällt.

Web 2.0 Namensfindung

7 Tips for Naming Your Web 2.0 Startup. Eigentlich alles ganz logisch.

Deine zwei-punkt-null Name sollte…

  • kurz sein
  • entweder generisch oder originell sein (Flickr war originell; Zoomr, Frappr sind generisch)
  • Mundpropaganda unterstützen. Die Name sollte man sowohl merken als aussprechen können.
  • mit .com enden. (oder .de hierzulande)
  • kein Bindestrich beinhalten
  • kein “Domain-Hack” sein. (delicious.com statt del.icio.us)
  • Sinn machen, mehr oder weniger. “HotMail” sagt schon was über die Funktionalitäten des Websites aus.

Alternativen:

Polling Place Photo Project

Polling Place Photo Project logo

Heute wird in den USA gewählt. Das Polling Place Photo Project fordert die Wähler heraus den Ablauf in ihren Wahllokale fotografisch zu dokumentieren. Die Fotos werden dann online gesammelt.

With citizens’ images and the information that accompanies them, the Project becomes a research tool on how voting happens in America and how it can be designed to be easier, less confusing and more enjoyable. The project intends to collect photographs of every polling place in America, so you are encouraged to participate no matter where you vote, how large or small your polling place is, what kind of ballot you use, or what your party affiliation.

via Design Observer

“Video The Vote” gehen die Sache etwas härter an:

In 2000 and 2004, problems plagued the polls in different parts of the country: long lines, eligible voters turned away, voter intimidation, misallocation and malfunctioning of voting equipment. They were underreported on Election Day. Days and weeks later, a more complete picture of voter disenfranchisement emerged—but it was too late. The elections were over and the media had moved on. Starting this election, citizen journalists—people like you and me—will document problems as they occur. We’ll play them online, spread word through blogs and partner websites, doing our part to make sure the full story of our elections is told.

AirTroductions

AirTroductions header

Reisende AirTroductions Benutzer können eingeben, mit welchem Flugzeug sie fliegen, und bekommen dann eine Liste anderer Benutzer, die mit der selben Maschine fliegen. Gefällt das Profil eines Mitpassagieres, kann man vorschlagen, dass man nebeneinander sitzt. Wenn man überlegt wie viele Stunde manch ein Business Held in der Luft verbringt, sieht man wie wertvolle Networking Zeit möglicherweise verloren geht.

Besser wäre, wenn man anklicken könnte, neben wem man nicht sitzen will.

IM Username Marketing

5Sai.com bietet chinesischen MSN Messenger Usern die Möglichkeit, Werbebotschaften in ihre Usernames zu integrieren.

Beijing-based 5Sai.com provides short text adverts, usually including a website address, which users add to the end of their instant messaging names. The company awards points based on the amount of time the user is online with that name. The user can then exchange the points for cash or products from the advertisers whose services they have been promoting.

Potentielle Werbeträger müssen allerdings harte Bedingungen erfüllen:

  • Mindestens drei Stunden online sein zwischen 9 und 18 Uhr
  • Mehr als 50 Kontakte haben

Dafür scheint der Einsatz sich nicht besonders zu lohnen.

At the moment, advertisers are few and the rewards for participation do not appear to be great. For example, under one of the deals offered by advertisers on the 5Sai website, members who include the name of a social networking site in their user name for 40 days will get an ‘imported European World Cup travel blanket worth $60′. Another scheme on the site pays users only $0.06 per day for advertising, and requires them to change the advertising message several times each day to achieve this. Some advertisers only offer entry into a prize draw for products like iPod media players, with no guarantee of winning anything.

via Vnunet.

Hornbach und Ron Hammer

Hier kann man sich den Sat1 “Akte 06″ Hintergrundbericht zur viralen Kampagne von Hornbach angucken.

Für alle Füchse, die das von Anfang an durchblickt haben. Hier ist ein Grund doch nochmal dran zu zweifeln. Vielleicht ist ja auch der “Akte 06″ Bericht ein Fake?

1000 Bilder von 1000 Zahlen zu verkaufen

Jedes der Bilder ein Unikat und Preis zugleich. Der Künstler versteht das Ganze als künstlerisch-mathematisches Experiment im Internet. Und es funktioniert. Alleine am 30sten und 31sten Mai 2006 wurden 322 Bilder verkauft. Das ist enorm. Und so berechnet sich der Preis:

Der Wert eines Bildes ist definiert durch die dargestellte Zahl: Wert = 1000 – Zahl. Dies ist der maximale Preis eines Bildes. In der Initialphase des Projektes sind alle Preise um 90% reduziert. Nach jeden 100 verkauften Bildern wird diese Reduktion um absolute 10% verringert. (Beispiel: nach 300 verkauften Bildern beträgt die Reduktion nur noch 60%). Kurzum, je früher ein Bild verkauft wird, desto tiefer sein Preis. Detaillierte Information zur Preisentwicklung jeder Nummer gibt es auf den Detailseiten der Nummern. Gehen Sie dazu auf die Zahlen Seite und klicken Sie auf den “Mehr info…” link. Sie können auch über das Suchfeld links oben auf jeder Seite direkt zur gewünschten Nummer gelangen. Der Minimalpreis eines Bildes ist in jedem Fall $40. Versandkosten werden separat berechnet.

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Noch sind 362 Bilder zu haben, also nix wie hin bevor GoldenPalace.com wieder alles wegkauft.

Wir wurden unser ganzes Leben gelinkt…

pennerVZ

So steht`s beim penner VZ geschrieben. Das penner VZ ist das Pennerverzeichnis im Internet. Wie es sich für ein 2.0 Business gehört, natürlich immer noch als Rote Beta 4.0 Version im Netz.
Als Mitglied des penner VZ genießt man unter anderem folgende Vorteile:

  • Lerne andere nette Penner unter deiner Brücke kennen!
  • Finde heraus, wo dein Hund Anschluss findet!
  • Finde Partner für gemeinsames Betteln, Gespräche und Wochenendausflüge!
  • Finde heraus, wer noch in Deiner Straße sitzt!
  • Tipps & Tricks: Wo lohnt sich das Betteln wirklich noch?
  • Was gibt’s morgen in der Armenküche in deiner Stadt?
  • Wie heißt die Süße neben Dir in der Bahnhofsmission?

Wer jetzt entsetzt nach seinem Asthmaspray fingert, der lese hier oder hier.

Bunte Bälle, mal wieder

Atomix

Künstlerin Nike Savvas hat 50.000 Bälle mit Anglerdraht fixiert in eine Installation namens “Atomix – Full of Love, Full of Wonder”. Die werden dann wiederum mit zehn Ventilatoren zum vibrieren gebracht.

Lukira hat mehr Bilder + Video.

Light Futter für dicke Möpse

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Mal davon abgesehen wie schwachsinnig Light Futter für Hunde ist, handelt sich hier um eine echt gelungene Anzeige.

Agency: TBWA\Paris
Creative Director: Erik Vervroegen
Art Director: Jessica Gerard-Huet & Celine Artigau
Photographer: Vincent Dixon

Geraubt vom ibelieveinadv.com

Stencil response

Fashion shoot stencil response

Nachdem Street Kinstler Posterchild eine Modestrecke, wo seine Stencils im Hintergrund zu sehen sind, in der Toronto Sun gesehen hat, hat er das Mädel im nachhinein in seine Komposition mitaufgenommen. Und der Postmodernität kennt keine Grenzen.

via Wooster.

Jay Z umarmt P2P

Jay Z Coca Cola

Die Musikindustrie scheint, zumindest ansatzweise, ihre Haltung die Filesharer gegenüber zu überdenken:

“…there’s a growing recognition among some record executives and performers that the people who are downloading illegally are frequently huge music fans and that marketing to them may be more desirable in the long run than suing or otherwise harassing them.”

Jay Z und Coca-Cola haben erstmals Content gezielt für die Peer-To-Peer Networks produziert, wie die Wall Street Journal berichtet. Eine acht minutige Film zeigt unveröffentlichte Material aus der letzte Tournee, mit Coca-Cola prominent als Sponsor. Klingt für mich nicht umbedingt reizvoll, wurde aber bereits über 2.5 Millionen mal runtergeladen.

Die Labels setzen auf so-gennante “Decoy Files”, die sich als bona fide Lieder eines Künstlers ausgeben, um das Produkt nur anzuteasern. Man muss der User aber trotzdem was von Wert anbieten, z.B. eine Möglichkeit an eine Gewinnspiel Teilzunehmen wo er einen iPod vorinstalliert mit den tatsächlichen Album gewinnen kann; sonst wird die Datei nur umgehend gelöscht.

“The concept here is making the peer-to-peer networks work for us,” says Jay-Z’s attorney, Michael Guido. “While peer-to-peer users are stealing the intellectual property, they are also the active music audience,” and “this technology allows us to market back to them.”

Stargleys

Stargleys

Das ist ja doch recht lustig. Kooperation zwischen Starbucks und Wrigleys auf den Kaffeebechern der Käffchenkette. Umgesetzt hat das wohl BBDO Düsseldorf. Würde mich interessieren ob das noch ein Photoshop Stadium oder eine real umgesetzte Kampagne ist. Aber nach Düsseldorf fahr ich jetzt nicht extra.