Viral Marketing - the Oldskool

Virales Marketing - der Begriff ist ja erst in den letzten 2-3 Jahren so richtig populär geworden. Dabei gab es schon lange davor Kampagnen mit viralem Charakter. Nur waren sie damals fürs TV konzipiert, da Kanäle und Plattformen wie Youtube oder myvideo noch nicht zur Verfügung standen. Wer damals versucht hat, einen Film per E-Mail zu verschicken wurde für unzurechnungsfähig erklärt. Mindestens. Einen dieser Dinosaurier-Spots aus dem Jahre 1996 könnte ich mir 1o Mal pro Tag anschauen. Und zwar den Ray Gardner Spot von Tango, einer britischen Saftmarke. Hier bitte sehr:

Tango waren es auch, die schnell eine Parodie zum Bouncy Balls Spot von Sony parat hatten.

Drive & plug & play

Ist ja schon nicht mehr ganz aktuell aber einfach zu gut. Kauft man einen Rabbit, GTI, Beetle oder einen Jetta, bekommt man eine astreine Klampfe von First Act dazu. Leider nur in USA. Angesteckt an den Wagen, wird dieser in einen überdimensionalen, fahrbaren Lautsprecher umfunktioniert.

bild-5.jpg

Um sich nicht auf dem Eisdielenparkplatz zu blamieren, kann man auf der website Gitarrenunterricht nehmen, verschiedene Instrumentals runterladen und sich anschließend mit anderen Rockern messen. Astrein. Vom Internet über Events, bis hin zu aufmerksamkeitsstarken TV Spots, lässt sich die Idee spielend und beliebig skalieren. Wie es sich für eine gute Idee gehört.

Lange Rede, kurzer Sinn. Hier kommt Slash:

Google Mashup zum “Hallo” sagen

Nette Idee. Die Gebäude der Welt formen die Buchstaben für die persönliche E-Card.

bild-4.png

Abgelenkt, reizbar, impulsiv, ruhelos

So werden wir laut einem Artikel in der Online Ausgabe der Zeit durch die ständigen Unterbrechungen im Büroalltag. Wer kennt sie nicht? Die Sucht jede neue E-Mail sofort zu lesen und zu beantworten. Jedes Telefonat anzunehmen egal wann oder wo. Wir hekteln von einem Projekt zum nächsten und verlernen dabei die Fähigkeit uns zu konzentrieren. Eigentlich ein Wunder, dass da überhaupt noch halbwegs brauchbare Ergebnisse rauskommen. Am Ende des Artikel steht geschrieben:

Dan Russell, ein Forschungsmanager bei IBM, der sich vor fünf Jahren auf dem besten Wege wähnte, »ein Sklave der E-Mail« zu werden, hat sich seither emanzipiert. Seine E-Mails schließen mit den Sätzen: »Schließe dich der Slow-E-Mail-Bewegung an! Lies E-Mails nur noch zweimal am Tag! Hol dir deine Lebenszeit zurück und lerne wieder zu träumen!«

Das klingt vernünftig aber auch irgendwie unrealistisch. So. Bevor die nächste E-Mail abgerufen wird, unbedingt den Artikel lesen.

Astrotising: KFC Logo sichtbar aus dem All

kfc logo face from space

50 Lakaien haben 3 Monate lang gearbeitet um dieses überdimensionalen KFC Logo auf dem Area 51 Gelände zu kreieren. Es dauerte sechs Tage um die 65.000 30cm x 30cm Kacheln zusammenzusetzen, sagen KFC. Allerdings sieht es aus wie eine riesige Plane im obligatorischen YouTube Video

kostenloser Counter