Vorfreude ist die schönste Freude
Aber am Freitag um 23 Uhr ist es vorbei mit der Vorfreude. Im Rahmen der Coke DJ Culture kommt DJ Z-Trip am 17.11. in der Münchner Ersten Liga vorbei.

Zach Sciacca a.k.a. Z-Trip ist der unbestrittene Großmeister der „Mash-Up School of HipHop“. Z-Trip ist 100%-Turntablist, manischer Crate Digger, und an den Decks der perfekte Showman: Mit unvergleichlicher Fingerfertigkeit arbeitet er sich durch die komplette Musikgeschichte, von den Beatles bis Public Enemy, von James Brown bis AC/DC, von den 60ern bis in die Hitlisten von Morgen. In seinem gnadenlosem ‚Heavy Hitter’ Style setzt Z-Trip eine Energie frei, der sich kein Musikfan entziehen kann. So brachte er als Opener für die Rolling Stones Konzert in Toronto auch ohne Mühe 500.000 Classic-Rock Fans dazu, auf HipHop Beats zu bouncen. Als Z-Trip 2005 beim kalifornischen Coachella Festival „Where It’s At“ von Beck auflegte, bestieg letzterer spontan die Bühne, um live zu seinem eigenen Song zu toasten und mit Z-Trip zu freestylen. Und als The Roots in LA’s Roxy zu ihrem neuen Album aufspielten, eröffnete Z-Trip die Show mit einem spektakulärem Set, das wieder einmal klar machte, wer hier der Maestro in Sachen Live Mash-Up ist: Nur Z-Trip kann ungestraft einen Spandau Ballet Song vor eine HipHop Crowd droppen und sich dafür noch frenetisch feiern lassen! Z-Trip spielte und tourte mit Bands wie Cypress Hill, den Red Hot Chili Peppers, dem Wu-Tang Clan oder De La Soul, und auf seinem ersten offiziellen Album „Shifting Gears“ featuren unter anderem Chuck D von Public Enemy, Soup von Jurassic 5 und Chester Bennington von Linkin Park. Große Aufmerksamkeit erhielt im Vorfeld Z-Trips „Uneasy Listening“ Mix, den er 1999 mit DJ P produziert hatte und der nach massiven Sample-Clearing Schwierigkeiten schließlich zum Kulthit im Internet wurde. Auch als Remixer ist Z-Trip längst ein gefrager Mann, doch seine größte Leidenschaft ist und bleibt das Djing. Doug Pray’s Dokumentarfilm „Scratch“ widmet Z-Trip einen Part, dessen Titel seine größte Stärke auf den Punkt bringt: „How To Rock A Party“…
Juhu! Coke ist super (wenn da nur diese Jugendsprache nicht wäre. Egal. Ich erzähl`s trotzdem überall rum). Zum Einstimmen kann man sich hier ein paar Mixe runterladen. Tip Top Stahlgruber. Wir sehen uns dort!
Nachtrag: hier noch ein Video vom Berliner Konzert
Die leere Wahrheit…
… hinter Consumer Generated Media: Die Luftblasen-Produktion läuft auf Hochtouren. Aber es scheint Spaß zu machen. Viel Vergnügen mit 9 Minuten…Nichts.
Da fällt mir ein. Das “Nichts” hätte damals in der unendlichen Geschichte um ein Haar ganz Fantasien verschlungen. Also Obacht bei der Produktion von immer mehr “Nichts”. Das könnte gefährlich werden…
49 UP

The seventh film in a series of landmark documentaries that began 42 years ago when UK-based Granada’s WORLD IN ACTION Team, inspired by the Jesuit maxim “Give me the child until he is seven and I will give you the man,” interviewed a diverse group of seven-year-old children from all over England, asking them about their lives and their dreams for the future.
Sehr interessantes Filmprojekt mit integriertem Mundpropaganda-Effekt. Hier geht`s zum Trailer und hier zur offiziellen Seite.
via Room 116

