October 31st, 2007

Kürzlich ging es hier ja schon mal um den Schlagzeug spielenden Gorilla von Cadburys. Auf Adfreak.com kann man heute mehr zu der aufwendigen und sicher nicht ganz günstigen Produktion lesen. Noch interessanter aber sind die messbaren Erfolge. Phil Collins’ Song “In the Air tonight” ist auf einmal wieder in den Top 20 und der Absatz von Cadburys Schokolade ist um 9 Prozent gestiegen.
Das größte Rätsel an der Sache bleiben für mich aber die Argumente der Macher bei der Präsentation der Idee vor den Verantwortlichen bei Cadburys. Ein Schlagzeug spielender Affe ist ja nicht das naheliegendste für einen Hersteller von Schokolade.
Dazu steht auf der website geschrieben:
“Drumming gorillas, Phil Collins and Glass And A Half Full Productions? Well it just seemed like the right thing to do. There’s no clever science behind it - it’s just an effort to make you smile, in exactly the same way Cadbury Dairy Milk does. And that’s what we aim to continue to do; simply make you smile.”
Der gemeinsame Nenner ist also das Lächeln. So einfach kann es sein. Und wahrscheinlich muss es so einfach sein.
October 26th, 2007

Bei sueddeutsche.de kann man aus erstaunlich vielen Worten dem Edmund etwas in den Mund legen und als E-Card verschicken. Gute Idee und gut umgesetzt. Schade ist, dass man die Texte nicht sofort (bei Klick auf das Wort) hören kann. Allerdings ist so der Überraschungseffekt besser.
Gemacht hat’s H2o Media und gesehen hammas bei trnd
October 25th, 2007

Bei honeyshed.com läuft das anders als hier zu Lande im Verkaufsfernsehen. Da kommt auch mal gerne House of Pain reingepimpwalked und verkauft überdimensionale Hausschuhe. So kann’s gehn. Sehr unterhaltsam.
October 25th, 2007

Kürzlich hat uns ja Radiohead gezeigt, wie’s geht.
Gestern stolpere ich über die Seite der holländischen Band Krezip. Auf deren Microsite Krezip Musicbox, die leider etwas lange läd, werden die User aufgefordert an einem Plattenspieler zu drehen um ein Lied der Band in richtiger Geschwindigkeit abzuspielen. Alles super aufwendig und gut produziert. Je länger man in der richtigen Geschwindigkeit dreht (30, 60 oder 180 Sekunden), desto schöner werden die Gewinnmöglichkeiten. Das Ganze dient natürlich nur dazu, dann man nebenher das Lieder der Band möglichst lange anhört. Dreh…dreh…dreh…hör… hör…hör…ja ja…gar nicht so…dreh…übel…hör…dreh…ahhh…Gewinn….ahh…hör…Ohrwurm. Platte kaufen. Ziel erreicht. Meiner Einschätzung nach ist das ein wenig zu professionell und zu Vollgas-Marketingmässig aufgezogen. Das will man ja als Fan einer Band dann auch nicht.

Charmanter machte das vor ein paar Jahren die Band Morningwood. Und zwar mit einem geschickt verpackten Appell an die niedrigsten Instinkte. Hier gucken.
October 24th, 2007
Ich habe das Gefühl, dass es zu Weihnachten ‘07 eine Armada von Elf yourself-Klonen geben wird. Dazu richten wir eine eigene Kategorie “Elf yourself Klone” ein und sammeln dort alle die uns über den Weg laufen. Wer auch einen Klon entdeckt hat…bitte immer her damit!
Eine hamma schon. Und zwar vom Lippenpflege Hersteller Carmex.
