We are the internet!

Die Helden des Consumer Generated Media kommen zusammen um für WeAreTheWeb.org zu werben. WeAreTheWeb wurde gegrundet um das Internet offen und unabhängig zu halten, und hat sich dafür drei Lichtgestalten des Internets zusammengebracht: Leslie, the Keeper of the Gems; Tron Guy; Peter Pan. Und hier sind sie.

Allesamt sympathisch. Schade nur dass unser Recht auf freien Zugang zu den digitalen Medien lediglich auf kitschigen Klamauk reduziert wird. Die drei geben allerdings auch Statements ab.

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Drive & plug & play

Ist ja schon nicht mehr ganz aktuell aber einfach zu gut. Kauft man einen Rabbit, GTI, Beetle oder einen Jetta, bekommt man eine astreine Klampfe von First Act dazu. Leider nur in USA. Angesteckt an den Wagen, wird dieser in einen überdimensionalen, fahrbaren Lautsprecher umfunktioniert.

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Um sich nicht auf dem Eisdielenparkplatz zu blamieren, kann man auf der website Gitarrenunterricht nehmen, verschiedene Instrumentals runterladen und sich anschließend mit anderen Rockern messen. Astrein. Vom Internet über Events, bis hin zu aufmerksamkeitsstarken TV Spots, lässt sich die Idee spielend und beliebig skalieren. Wie es sich für eine gute Idee gehört.

Lange Rede, kurzer Sinn. Hier kommt Slash:

Ein Blick in die deutsche Volksseele

Ich habe ein kleines Kind mit einem Tokio Hotel-T-Shirt geschubst, als es an einem Hügel(chen) stand. Das Kind hat das Gleichgewicht verloren und ist den Hügel runtergerollt. Dieses T-Shirt hat mich wahnsinnig in Rage gebracht! Es tat mir eigentlich auch sehr leid, bis…Ja, bis dieses Kind ca. 2 Tage später in der Pausenhalle stand und lauthals eine Mischung von “Schrei” und “Durch den Monsun” sang. Unauffällig rutschte mein linker Ellbogen aus und traf das Kind etwas unsanft am Kopf, so dass es gegen eine Betonsäule stolperte. Natürlich habe ich mich schnell entschuldigt; es war ja “keine Absicht”. Aber es tut mir eigentlich sehr leid, da das Kind ja nichts dafür kann, diese Schund-Musik zu mögen. Möge Gott mir verzeihen.

Das ist noch äußerst harmlos. Was die Menschen noch so beschäftigt, kann man hier anonym lesen und beichten. Im Beichthaus.

Die leere Wahrheit…

… hinter Consumer Generated Media: Die Luftblasen-Produktion läuft auf Hochtouren. Aber es scheint Spaß zu machen. Viel Vergnügen mit 9 Minuten…Nichts.

Da fällt mir ein. Das “Nichts” hätte damals in der unendlichen Geschichte um ein Haar ganz Fantasien verschlungen. Also Obacht bei der Produktion von immer mehr “Nichts”. Das könnte gefährlich werden…

via ConsumerGeneratedMedia.com

Polling Place Photo Project

Polling Place Photo Project logo

Heute wird in den USA gewählt. Das Polling Place Photo Project fordert die Wähler heraus den Ablauf in ihren Wahllokale fotografisch zu dokumentieren. Die Fotos werden dann online gesammelt.

With citizens’ images and the information that accompanies them, the Project becomes a research tool on how voting happens in America and how it can be designed to be easier, less confusing and more enjoyable. The project intends to collect photographs of every polling place in America, so you are encouraged to participate no matter where you vote, how large or small your polling place is, what kind of ballot you use, or what your party affiliation.

via Design Observer

“Video The Vote” gehen die Sache etwas härter an:

In 2000 and 2004, problems plagued the polls in different parts of the country: long lines, eligible voters turned away, voter intimidation, misallocation and malfunctioning of voting equipment. They were underreported on Election Day. Days and weeks later, a more complete picture of voter disenfranchisement emerged—but it was too late. The elections were over and the media had moved on. Starting this election, citizen journalists—people like you and me—will document problems as they occur. We’ll play them online, spread word through blogs and partner websites, doing our part to make sure the full story of our elections is told.

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