
Sehr schöne Idee der Agentur LOWE für Axe. So nett das auch ist, ich stelle mir immer die Frage: wer, außer den Marketingleuten, sieht denn solche Kampagnen? Die 2-3 Verirrten, die eigentlich hektisch die Toilette suchen, können es ja nicht ausmachen. Mit ein wenig Glück, wird so eine Kamapagne dann noch in einem Artikel zum Thema Werbung besprochen. Aber doch nicht im redaktionellen Umfeld einer “normalen” Zeitschrift, oder? So eine Aktion ist eine nette, kreative Zugabe einer kompletten Strategie aber alleine nicht überlebensfähig. Sieht man die werblichen Tätigkeiten von Axe im Ganzen, so erscheint es sinnvoll, da Axe regelmäßig durch virale- bzw. Guerilla Aktionen von sich reden macht. Da erscheint dieses Beispiel als ein kleiner, sinnvoller Baustein im großen Plan. Aber alles andere geht meiner Meinung nach vollkommen unter.
Viral Marketing darf nicht ein einmaliges Strohfeuer bleiben, sondern muss beständiger Baustein der Kommunikationsstrategie sein. Sonst kann man es gleich lassen. Hugh.
Big up 2 Tribeca
Nachtrag: Ich sehe grad, dass der Laufschuhladen Runnerworld, da ein ganz ähnliche Idee hatte. Hier gucken.