Ein Traum. Gewaltig in Szene gesetzt auf der website des größten, schwedischen Anbieters von Pferdewetten, ATG. Habe eh das Gefühl, dass Pferde schwer im Kommen sind. Gerade was T-Shirt Designs angeht. Erst alles überschwemmt mit Totenköpfen, dann ein kurzes Aufflackern der Schwalbe und ein noch kürzeres Strohfeuer der Hasen. Mal sehn.
Beim Streetartspezialist Wooster Collective, der ja immer ein Ohr am Puls der Straße hat, entwickelt sich grad ein kleiner, feiner Trend.
Teilrasierte Katzen. Kann man sicher irgendwo und irgendwie verbraten. Also schnell die Agentur alarmiert und ne hippe Firstmover-Kampagne gebaut. Irgendwie kriegt man den Bogen zur Kernaussage schon…
So einfach kann es sein. Komisch, dass es die Idee nicht schon vorher gab. War aber wohl ein ziemlicher, technischer Stunt das alles so hinzubekommen. Egal! Sie sind da. Zubbles heißt der Spaß! Knapp 40 Jahre nach der Einführung des Farbfernsehens in Deutschland (25. August 1967 um 10.57 Uhr), gibt es endlich auch Seifenblasen in Farbe. Da werden kleine Kinder große Augen machen!
Im Grunde auch ideal für die Sony Colour like.no.other Kampagne. Nach Farbbomben und Hupfbällen wären die bunten Seifenblasen doch die ideale Fortsetzung. Fehlt nur noch die spektakuläre Inszenierung. Im Film Twister, lässt der eiskalte Forscher doch mal so komische Messkugeln in den Sturm flippern. Wenn die Seifenblasen das aushalten würden, sähe das sicher nett aus. So ein rasender Saugrüssel aus Millionen bunter Zubbles, der ganze Landstriche niedermäht und Kühe durch die Luft wirbelt. Naja. Vielleicht doch was mit ner Wiese und hüpfenden, kichernden Kindern. Und Häschen. Hoppelnd.
Bei Johnny Cash waren es noch die Ghostrider in the sky(Warum grinst der denn immer so unheimlich?). Beim neuesten Irrsinn geht’s auf die Straße. Ghostriding ist, wenn man während der Fahrt aus seiner Schüssel hüpft und dann möglichst irsinniges Zeug macht. Zum Beispiel Tanzen, aufs eigene Dach klettern oder Blumen pflücken. Das Ganze muss natürlich beweisbar sein, also gefilmt werden und dann landet`s natürlich auf der DuRöhre.
Ach ja, fette Beats sind natürlich von fettem Vorteil! Wer keine hat, sollte zumindest einen Hydranten wegsprengen.
Bin gespannt, was die Polizei dazu sagt. Gibt ja keinen Fahrer, den man verhaften könnte…
Auch super wäre, ein Carnapping eines Passanten, der sich die herrenlose Karre unter den Nagel reißt. Der kann ja immer sagen, er wollte nur schlimmeres verhindern.