Produkte mit eingebauter Mundpropaganda – das VW Bulli Zelt

Ich sehe kreischende Kinderhorden, die aufgeregt stotternd zu ihren Normalo-Zelt-Eltern sprinten, um ihnen die frohe Kunde vom rattenscharfen Bullizelt zu überbringen.
Gesehen beim nerdcore

Ich sehe kreischende Kinderhorden, die aufgeregt stotternd zu ihren Normalo-Zelt-Eltern sprinten, um ihnen die frohe Kunde vom rattenscharfen Bullizelt zu überbringen.
Gesehen beim nerdcore

Schöne Installation für Wrigley‘s Orbit Ice Mints.

Magnifique!
Installation für SNCF.

Auch gut wäre, wenn Mercedes da als PR Gag gleich einen Umzugsservice anbieten würde: Möbel in die Großfläche stellen, Lieferadresse einwerfen und in der neuen Wohnung auf den Sprinter warten.
Gefällt! Gemacht haben das Lukas Lindemann Rosinski.
Per Videoeinladung und mit Hilfe von Flyern hat T-Mobile 13.500 Menschen zum Trafalgar Square getrommelt. Dort wurden 2.000 Mikrofone verteilt und anschließend “Hey Jude” als Karaokeversion geträllert. Mit von der Partie ein paar medienwirksame Stars wie z.B. Pink und Vernon Kaye von BBCs Radio 1.
Schöne, sympathische Aktion mit viel Mundpropaganda-Potential.

Glaubt man Gum Election liegt Obama eindeutig vorne.
Zum Erscheinen der Special Edition DVD rennen kleine Chuckies durch die Stadt. Schwer bewaffnet mit Messern und Hackebeil. Wahhhhhh!
Ist doch ganz logisch. Oder auch nicht. Könnte heißen, dass man mit Crest Glide Zahnseide auch die hartnäckigsten Schweinereste aus den fiesesten, schartigsten Zwischenräumen zerren kann. Bäh. Auffällig ist es auf jeden Fall. Zwei weitere Ansichten gibt es hier
Und zwar am Flughafen. Immer ein guter Plan wenn man seine Offline Aktionen filmt und ins Internet steckt. So haben nicht nur die unmittelbar Anwesenden etwas davon.
Was nicht so ganz rüberkommt ist die eigentlich Botschaft. Da wären ein paar hochgehaltene Schilder etc. ganz hilfreich gewesen…
Eine goldene Regel des viralen Marketings: Tiere kommen immer gut an. Die Zoo York Roaches gehen an die Wall Street.
Dank an the real Skateboard T.
Gute Idee. Günstig, sympathisch und enorm aufmerksamkeitsstark. Soviel zu der Offline Aktion. Mal sehen, wie viel Potential das Video jetzt bei der Online Verwertung hat.
…braucht nicht immer knallige Farben, enorme Größen oder witzigste Headlines. Es reicht, einfach aus der Norm zu fallen. Zum Beispiel mal “nicht bewegen” statt “bewegen”.
Umgesetzt von improveverywhere am Grand Central Station in New York. Danke für den Tipp an Caschte.

…werden es sein, wenn wir keine Gletscher mehr haben. Das widerum liegt an der globalen Klimaerwärmung. Zusammen mit dem Fotografen Spencer Tunick hat Greenpeace diese aufmerksamkeitsstarke Aktion in den Schweizer Alpen (Aletsch Gletscher) inszeniert. Mit großem Erfolg, wie die vielen Berichte in den internationalen Medien zeigen.
Bei n-tv gibt’s mehr Bilder und Videos.
…before the Zoo comes to you. Haha. Lustig. Aber musste die arme Töle dann das riesige Kostüm hinter sich herziehen? Vielleicht haben sie ja gnädigerweise kleine Rollen unter die hinteren Beine des Crocs montiert.

Erspürt beim Royal with Cheese. Apropos. Hunger!

In Jekaterinburg (Russland) werden die Promoter eines Elektronikfachmarktes in ausgedienten Kühlschrankverpackungen auf die Straße geschickt um Werbung zu machen. Wie der Blog Englishrussia schreibt, finden die Russen das gar nicht lustig und reagieren aggressiv auf die nervigen Pappkisten. Einige werden sogar handgreiflich. Mehr Bilder gibt es hier.
Die südafrikanische Nedbank installierte zu diesem Zweck Solarzellen, auf einem ihrer Reklameschilder in der Nähe eines Townships. Nach Aussagen der Nedbank, können mit der Energie der Zellen immerhin 1.100 Mahlzeiten pro Tag gekocht werden. Im Grunde eine gute Idee, wobei Aktionen dieser Art schnell einen faden Beigeschmack bekommen, wenn man überlegt, dass mit solchen angeblich sozialen Projekten doch nur die eigene PR angeschoben werden soll. Aber man soll nicht alles immer negativ sehen. Immerhin machen sie etwas. Das unterscheidet sie schon mal von vielen anderen. Und Bronze bei den Clio Awards gab’s auch.

Seit Anfang dieses Jahr ist Aussenwerbung in Sao Paulo, eine Stadt mit 11 Millionen Einwohner und 8.000 Großflächen, verboten.
Fotos auf flickr. IHT Artikel dazu.
