King of Guerilla Marketing

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Greenpeace, die Könige des Guerilla Marketing, haben 3 medienwirksame Banner am Eiffelturm in Paris angebracht. Spätestens bei einem Blick auf die zugehörige Landingpage It’s not too late.com, erfährt der geneigte Betrachter, dass es bei dieser Aktion um die Folgen der globalen Klimaerwärmung geht.

Würde mich interessieren, wie die es ohne Genehmigung da hoch geschafft haben. Oder sind die mit der Stadt im Bunde?

Astrotising 3: Geostationäre Banane

geostationary banana

Der schönste Domainname seit langer Zeit: www.geostationarybananaovertexas.com.

Ein Kunstprojekt mit dem hochgreifendem Ziel eine 300 Meter lange aufblasbare Banane in eine geostationäre Umlaufbahn über Texas zu bringen, für mindestens einen Monat.

Die perfekte Sponsoringchance für die Chiquita Konkurrenz.

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Bunte Luftnummer

Heute wurde das neue Microsoft Betriebssystem Vista in den USA gelauncht. Zu diesem Anlass gab es in New York ein großes, lebendiges Blow Up mit bunten Tänzern und bunten Fähnchen. Die Tänzer sind über das Blow Up gewirbelt, haben die Fähnchen zu einem Logo formiert und sind anschließend mit dem Taxi weggefahren.

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Auf dem Bild sieht es so aus, als bliebe dann ein schwarzes Loch zurück. Ohne die Fähnchen.

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via Cherryflava

MINI USA installiert interaktive Großflächen

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MINI USA hat letzte Woche E-Mails an ausgewählte MINI Fahrer geschickt, um diese zu ihrem “Motorby” Projekt einzuladen.

Wenn ein MINI Fahrer einen Fragebogen ausfüllt und zurückschickt, bekommt er dafür einen Schlüsselanhänger mit einen eingebauten RFID Chip zurück. Die installierten Großflächenplakate reagieren dann auf den anrasenden Fahrer mit einer persönlichen Nachricht.

Sinnvoll? Nicht unbedingt. Aber MINI kann sich dadurch als Pionier darstellen und kombiniert dazu eine solide PR Geschichte mit einer aufwändigen CRM Kampagne. Effekt: Der Kunde fühlt sich gestreichelt (und hat vor allem wieder was über sein Auto zu erzählen), Nicht-Kunden dürfen neidisch sein.

mini interactive outdoor

Anders wo: Google hat ein System patentiert um eine Art AdSense Werbung auf Großflächen zu bringen. Das Patent umfasst:

Systems and methods for allocating space for advertisements in a network of electronic display devices are provided. Attribute information indicating retailer and categories of products available for purchase in the vicinity of a display device is maintained for each device in a database.

Advertisers may upload advertisement messages to a server specifying information such as budget, price per impression, preferred billboards and/or other constraints. One or more keywords or other descriptors are specified for each advertisement message. The system then generates an advertising campaign specifying where the advertisement message is to be output and send the messages to the specified displays. The output may consist of various forms including video, audio, printed incentive, interactive data transfers and/or combinations of these.

Wenn man Google den Zugriff auf ein Warenwirtschaftssystem erlaubt (?!) können nur Produkte auf Lager beworben werden. Ähnlich wie bei AdSense, kann man ein Tagesbudget setzen.

Kombiniert man persönliche Daten, RFID Chips, und Googles Großflächensystem, hat man bereits den Marketing Dystopia/Utopia bekannt aus Minority Report.

Update - 30. Jan 2007

The NYT hat mehr dazu.

Werbung mit mikrobenhaftem Budget

Du bist ein Modelabel und hast kein Geld?
Schmeiß deine Models ins Wasser
und dich kennt die ganze Welt.

Video auf YouTube.

So hat’s Carol Christian Poell gemacht.

Gespickt beim Kirschgeschmack

Ach ja. Wer mich als Dichter buchen möchte, der sage Bescheid.

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