Abgelenkt, reizbar, impulsiv, ruhelos
So werden wir laut einem Artikel in der Online Ausgabe der Zeit durch die ständigen Unterbrechungen im Büroalltag. Wer kennt sie nicht? Die Sucht jede neue E-Mail sofort zu lesen und zu beantworten. Jedes Telefonat anzunehmen egal wann oder wo. Wir hekteln von einem Projekt zum nächsten und verlernen dabei die Fähigkeit uns zu konzentrieren. Eigentlich ein Wunder, dass da überhaupt noch halbwegs brauchbare Ergebnisse rauskommen. Am Ende des Artikel steht geschrieben:
Dan Russell, ein Forschungsmanager bei IBM, der sich vor fünf Jahren auf dem besten Wege wähnte, »ein Sklave der E-Mail« zu werden, hat sich seither emanzipiert. Seine E-Mails schließen mit den Sätzen: »Schließe dich der Slow-E-Mail-Bewegung an! Lies E-Mails nur noch zweimal am Tag! Hol dir deine Lebenszeit zurück und lerne wieder zu träumen!«
Das klingt vernünftig aber auch irgendwie unrealistisch. So. Bevor die nächste E-Mail abgerufen wird, unbedingt den Artikel lesen.
[...] Komischer Tag. Schon immer gewesen. Am besten keine Termin mache und die Mails frühestens ab 16 Uhr abrufen. Ganz nach dem Prinzip der Slow E-Mail Bewegung. Dann sollte man sich allmählich auf den Rest der Woche einstimmen. Um auf Touren zu kommen, empfehlen wir die Hyperactive Machine von Lasse Gjertsen. Es würde mich interessieren, wie lang die Leute da spielen, was sie dabei für Gesichter machen und wie die Spätfolgen aussehen. Bei Lasse gings voll auf die Frisur. [...]