Storytelling: Worauf man unbedingt achten sollte

Für das Thema Storytelling ist dieser Spot aus den 80ger Jahren das perfekte Lehrbeispiel. Hier stimmt einfach alles.

Darum geht’s: Ein Audi 100 quattro erklimmt in Finnland eine Skisprungschanze mit 80-prozentiger Steigung!

Hätte es 1986 schon Internet gegeben, dieser Spot wäre garantiert durch die Decke gegangen. Und anders als bei vielen anderen Spots welche täglich millionenfach geteilt, geliked und geguckt werden, sich aber niemand mehr an den Absender erinnern kann, haben die Marketingverantwortlichen damals alles richtig gemacht.

Hier sind drei wichtige Punkte die man auf jeden Fall auf dem Schirm haben sollte:

1. Produkt und USP in die Hauptrolle

Audi baut Autos. Ein Auto von Audi steht im Fokus . Passt!

Der USP (Unique Selling Proposition = einzigartiger Verkaufsvorteil) des Audi quattro ist der Vierradantrieb. Mit Vierradantrieb kommen Autos sicher voran und drehen nicht so schnell durch. Vor allem im Winter. Vor allem wenn es bergauf geht. Und hier geht’s ganz gewaltig bergauf. Und es ist ganz klar Winter. Die Kernaussagen passt also zu 100% und ist filmisch super in Szene gesetzt.

2. Marke nicht vergessen!

“Oida! Hast Du das gesehen! Da isn Auto ne Schanze hoch. WTF!”

Stimmt! WTF! Und zwar nicht zu knapp. Der Marke bringt das allerdings nur etwas wenn sich die Menschen nach dem Spot noch an sie erinnern. Das ist leider oft nicht der Fall. In diesem Beispiel hingegen wurde sehr genau darauf geachtet, dass Logo und Produkt oft und groß gezeigt werden.


3. Keep it simple

Je einfacher und überzeugender die Story, desto besser lässt sie sich merken und weitererzählen. Das Bild des Audi, welcher so locker die Skisprungschanze hochfährt als wäre er auf sonntäglicher Spazierfahrt, ist einfach, faszinierend und einprägsam.

Natürlich machen es einem nicht alle Produkte so leicht wie der Audi quattro. Nicht jedes Produkt hat einen so klaren funktionalen USP der sich auch noch filmisch prägnant in Szene setzen lässt. Da ist dann Kreativität gefragt! Und dafür gibt’s ja zum Glück Agenturen (hint hint)!
 

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